Landseer-im-Web.de

Willkommen auf der umfassendsten privaten Webseite zur Hunderasse Landseer! Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

Um Sie beim Auffinden von Informationen innerhalb dieser Domain zu unterstützen, hier ein paar Tipps:
- Sie befinden Sich momentan im Diskussionsforum. Unter » Forenübersicht finden Sie eine Übersicht über alle Einzelforen und bislang behandelte Themen.
- » Home bringt Sie immer zu der Startseite dieser Domain. Dort finden Sie einen kompletten Überblick über das Angebot von Landseer-im-web.de
- Über , den News--Ticker, haben Sie Zugriff auf die letzten Aktualisierungen dieser Seiten.
- » Schwarz auf Weiß ist unser Blog mit Artikeln zu verschiedenen Aspekten der Landseerhaltung.
- Fotos und Videos finden Sie in der » Mediathek.
- Leider ist auch dies manchmal notwendig: » Landseer in Not hilft bei der Vermittlung von Landseern, die ein neues Zuhause suchen.

Last, not least: Nachdem diese Domain seit nunmehr acht Jahre online ist, unterliegt sie zur Zeit in einer kompletten Überarbeitung. Dadurch mag es Ihnen vorkommen, dass nicht alle Teile "wie aus einem Guss" wirken, und manches vielleicht auch noch etwas holprig ist. Aber ich arbeite daran ...
... und nun viel Spaß beim Schmökern

Holger Neeb, WebMaster "landseer-im-web.de"

Re: Was ist ein guter Züchter?

von Delia Eick
geschrieben am 30.Jan '14 um 17:24
als Antwort auf Re: Was ist ein guter Züchter? von Marion
Hallo Marion,

ich habe Verständnis nach Deinen Erfahrungen und toleriere Deine Meinung absolut. Aber auch wenn ich nur wenig züchte und übrigens meine Hündin Djerba war
3 bei Ihrem ersten Wurf und ist mit 5 Jahren zum zweiten und letzten Mal Mutter geworden, dann doch immer mit den besten Vorsätzen.
Einigen wir uns jetzt einmal darauf, dass jeder von uns seine Meinung von Züchtern und Zucht hat.
Ich würde gerne mit Dir diese Thematik diskutieren, die in die Zukunft führen könnte:
Wenn wir zum Beispiel einem Deckrüden nach 2-3 Mal Nachzucht erst einmal für einen längeren Zeitraum auf Eis legen und
tatsächlich sein Erbgut als Samenprobe einfrieren (mit 2-3 Jahren), könnten wir nach dem Zeitraum in dem er lebt, ja all diese Dinge über ihn erfahren.
Zum Beispiel er wird 14-15 Jahre alt. Dann kann er sich körperlich nicht mehr fortpflanzen, wir aber könnten ihn durch die Samenprobe reaktivieren.
Damit sehen wir dann auch ob er eben im Laufe seines Lebens und an welchen Krankheiten erkrankt ist. Krebs fällt damit sofort raus und wir haben nicht alle
Linien betroffen.
Bestenfalls wir er gesund sehr alt und ist damit ein besonders guter, gesunder Vererber. Und er ist nicht verloren!

Ich möchte diese Anregung nicht so verstanden wissen, als wenn ich einen Landseer nur auf seine Genetik reduziere.
Ich mache mir nur Gedanken um seine gesunde Zukunft!

Was meinst Du dazu?

Lieben Gruß
Delia
... diesen Beitrag beantworten
 

Zu 'Re: Was ist ein guter Züchter?' von Delia Eick liegen bislang die folgenden Antworten vor:

Re: Was ist ein guter Züchter?

von Marion
geschrieben am 30.Jan '14 um 18:37

Liebe Delia

Gefriersperma ist keine neue Erfindung und wird in der Zucht schon sehr lange verwendet, sei es in der Rinder-, Schafs- und Schweinezucht, relevanter für uns hier die Pferdezucht. Genau der von dir angesprochene Punkt wird dort schon sehr lange verwendet und erfolgreich.
Bereits 1992 hatte ich diesen Vorschlag beim Zuchtverein eingereicht und Ablehnung bekommen. Die Begründung war die Unnatürlichkeit der Verpaarung und die Kosten dafür. Der Besitzer des Deckrüden möchte seine Gebühr für den Akt sofort, um seine laufenden Kosten zu decken. Die Kosten für die Aufbewahrung und das Einfrieren wollte niemand tragen.

Ich meldete auch die Erkrankungen in meiner Zucht, damit man diese registriert und wurde belächelt mit der Aussage, ich wäre da ja die erste Züchterin, die Krankheiten hat. Landseer wären nicht krank und diese Ausnahme müsste man nicht registrieren.

Hat sich daran heute etwas geändert? Wenn dies so wäre, dann würde ich heute noch von meinem Rüden Sperma einfrieren lassen, auch wenn er bereits 11 ist, ist er intakt und gesund.

Deine Denkweise hat für mich nur einen Fehler, die 2-3 malige Nachzucht vorher.
Nehmen wir an, der Rüde erkrankt nach 5 Jahren und hat diese Nachzuchten, dann haben wir im schlimmsten Fall 30 Hunde, die den genetischen Defekt oder die Krankheit tragen. Diese Hunde haben vielleicht auch schon für Nachzuchten gesorgt und die Gene wieder weiter gegeben. Was haben wir dann geändert?

Der Ansatz ist schon in die richtige Richtung, wobei ich genetische Untersuchungen und die genaue Listung aller Erkrankungen in den Zuchtbuchstellen befürworte, auch von allen Nachzuchten. Dies würde einen engen Kontakt aller Züchter mit den Käufern der Welpen voraussetzen und auch die Meldung von Krankheiten und Todesfällen.

Dies erscheint mir utopisch, da es nicht immer im Interesse von Käufer und auch Züchter liegt.

Was also tun?

Gewisse Faktoren kann man aber auch so ausschließen, wie in dem oben genannten Fall des Deckrüden.
Dieser sollte auf Eis gelegt werden und dürfte nicht mehr decken. Gleiches müsste für alle aus den Verpaarungen stammenden Hunde zutreffen, keiner dürfte hier in die Zucht. Sperma einfrieren wäre hier eine Option und wenn sich in den nächsten 8 Jahren keine Erkrankung zeigt und auch bei den Nachkommen nicht, dann kann man von einer Erkrankung der Mutterhündin ausgehen, die vielleicht andere Faktoren hatte und nicht genetisch bedingt war.
Hier wäre es auch gut zu wissen, wie die Gesundheit der Hunde aus dem Stammbaum vorher war. Da meist nur auf HD in den alten Generationen untersucht wurde, wird man dies nur über ehrliche Aussagen der Besitzer erfahren.

Da sind wir dann wieder an dem Punkt Ehrlichkeit und wenn wir miteinander ehrlich sind, wissen wir das diese nicht oder kaum gegeben ist.

Somit müsste man ganz neu damit beginnen alles zu registrieren und alle Faktoren und Personen in die Pflicht zu nehmen.
Dies wird nicht funktionieren, man kann kaum die persönliche Entscheidung beeinflussen.

So bleibt weiter nur die Hoffnung, dass Züchter wirklich aus Liebe zur Rasse und ihren eigenen Hunden züchten, alles offenlegen und Ehrlichkeit und Transparenz zeigen. Dies sollte vom Zuchtverein geprüft werden und entsprechend Konsequenzen gezogen werden, wenn dies auf einige Züchter nicht trifft.
Dies beginnt bereits mit Sonderregelungen und Zugeständnissen, die von Zuchtordnungen abweichen und akzeptiert und toleriert werden. Niemand will der sein, der die Schranken weißt und man gewinnt den Eindruck, Mitgliedsbeiträge sind zum Teil wichtiger, als verantwortungsvolle Zucht.

Ich hoffe sehr man findet eine Lösung und vielleicht bist du eine der Personen, die daran etwas ändern kann, damit wir künftig nicht nur Champions verpaaren, sondern gesunde Hunde.

Liebe Grüße

Marion
 

Hier haben Sie die Möglichkeit eine Antwort zu "Re: Was ist ein guter Züchter?" von Delia Eick zu schreiben.

Bitte beachten Sie, dass zum Schutz dieses Forums vor themenfremden Einträgen alle neuen Beiträge vom Moderator dieses Forums freigeschaltet werden müssen. Erst nach der Freischaltung stehen neue Beiträge im Forum zur Verfügung.

Name:

Titel des Beitrages:

Text:
(Kein HTML-Code möglich - Sie können jedoch Formatierungen durch UBB vornehmen)

Email-Adresse:
(Durch die Angabe einer Email-Adresse, werden Sie automatisch informiert, sobald eine Antwort auf Ihren Beitrag eingeht.
Bitte beachten Sie auch die Hinweise zum Schutz von Email-Adressen vor unerwünschten Spammails)


Optional können Sie einen Link zu einer Webseite und den Namen dieser Webseite angeben:

Link: (vollständige Adresse, bspl.: http://www.MyHomePage.de/Thema)

Name der WebSite: (Text, bspl. "Thema meiner Homepage")

Um dieses Forum vor Spam-Robotern zu schützen, muss leider auch das sein:
Bitte übertragen Sie den untenstehenden, 5-stelligen Pin-Code in das danebenstehende Eingabefeld. Vielen Dank.

>>

Bitte beachten Sie, dass Sie mit dem Abschicken des Beitrages die Nutzungsbedingungen & (N)etiquette anerkennen.
 

Letzte Änderung am 09.05.17 Holger Neeb zurück zur LiW-Startseite