Landseer-im-Web.de

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Holger Neeb, WebMaster "landseer-im-web.de"
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Holger Neeb, WebMaster "landseer-im-web.de"

Re: Sabbern

von Marion
geschrieben am 06.Dez '13 um 08:17
als Antwort auf Re: Sabbern von HolgerN
Hallo Holger

Natürlich gibt es viele Faktoren, die eine Rolle spielen und natürlich auch die Lefzen, wenn diese nicht anliegen.

Die Meinung mit mehrerer Mahlzeiten ist allerdings nicht richtig, dies wird leider aus der menschlichen Ernährung auf den Hund übertragen. Die Magendrehung wird durch eine Mahlzeit auch nicht begünstigt, im Gegenteil, der Magenmuskel wird so trainiert. Ein Grund warum Wildtiere keine Magendrehung bekommen, da diese große Mengen in einer Mahlzeit zu sich nehmen. Es gab soweit ich weiß auch noch keinen Hund mit Magendrehung, der nach dem Model Prey gefüttert wurde.

In den letzten Jahren wurde leider zu viel aus der menschlichen Ernährung auf den Hund übertragen. Dies falschen Informationen übertragen sich natürlich so von Generation zu Generation weiter.
Man kann da auch keinem Hundehalter einen Vorwurf machen, aber man kann immer dazu lernen.

Die richtige Fütterung zu finden, ist gar nicht so leicht.
In der Zeit als wir noch züchteten, habe ich auch noch zwei Mahlzeiten gefüttert. Es gab dazu auch noch Gemüse und Kartoffeln, oft mit dem Ergebnis Übersäuerung. Wir sind auch nicht stehen geblieben und ich habe mich weiter informiert, bis ich durch einen Tierheilpraktiker zu dieser Fütterung kam.
Es gibt nun alle zwei Tage Nahrung bis die Hunde satt gefressen haben, dies immer zu anderen Tageszeiten und völlig unvorhersehbar für die Hunde. Den nächsten Tag fressen sie selbstständig nichts, da sie einfach satt sind.

Ergebnis: Kein Speicheln, kein Erbrechen mehr wegen leerem Magen (was wir auch schon hatten), kein Betteln wegen Futter und zufriedene gesunde Hunde. Dies funktioniert natürlich nicht mit Fertigfutter, sondern mit der natürlichen Ernährung. Bei Fertigfutter ist die Magensäure anders und es wird da immer zu Verdauungsproblemen bei so einer Fütterung geben. Für alle die roh füttern, wäre es aber eine Überlegung wert.

Ich kann dazu wirklich raten, die Artikel von den von mir angegebenen Link aufmerksam zu lesen, besonders den über den Hundemagen und der Konditionierung.

Siehe: http://www.schlauwauwau.de/artikel.html

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Zu 'Re: Sabbern' von Marion liegen bislang die folgenden Antworten vor:

Re: Sabbern

von Susanne T.
geschrieben am 10.Dez '13 um 11:05

Hallo Marion, Hallo Holger,

mein Landseer hat schier und ergreifend einfach seine Lefzen nicht anliegen. Wenn er einen Knochen bekommt, sabbert er (was ja normal ist) und der ganze Sabber läuft als Faden aus der Seite raus, bleibt im Brustfell, meist sogar schon kurz unter dem Hals hängen und alles ist nass. Da er gern draußen ist und am liebsten im Beet liegt, ist er richtig dreckig bis verkrustet abends und das läßt sich nicht mehr rausbürsten also wird abgewaschen mit lauwarmen Wasser und mit Handtuch soweit es geht getrocknet. Am Morgen ist es dann ok. Da er noch etwas wächst, hoff ich, dass es mit dem Sabbern noch weniger wird, denn es hat sich schon tüchtig gebessert. Ich suche eigentlich ein Alternative zum dauernden Waschen, weil so sein Hals fast immer nass ist vorne und das schadet der Haut.
Zum Füttern: ich fütter nie zu festen Zeiten, sondern immer dann, wenn's mir paßt und aufgrund von meiner Erfahrung, wie auch Holger schon sagte, 2mal am Tag auch unter dem Aspekt der Magendrehung.

Susanne T.

Re: Sabbern

von HolgerN
geschrieben am 10.Dez '13 um 14:16

Hallo Susanne,

Bei stark herabhängenden Lefzen ist es natürlcih so, dass der Speichel nicht mehr im Maul gehalten werden kann und über die hängenden Lefzen ausfließt. Ob sich das noch verwächst? Kann ich nichts zu sagen.
Ich hatte mich seinerzeit erkundigt und die Info erhalten, dass man die Lefzen wohl chirugisch straffen kann. Beim googlen in ich eben auf die Seite einer Tierklinik in Frankfurt gestoßen, die ein 'Vorher' und 'Nachher' am Beispiel eines Landseers zeigen. Schau 'mal >>hier...

Liebe Grüße
Holger
 

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