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Holger Neeb, WebMaster "landseer-im-web.de"

Käme ein Landseer in Frage?

von Monika
geschrieben am 08.Aug '12 um 23:54
Liebe Landseerfreunde,
wir überlegen, uns einen Hund anzuschaffen, hatten aber noch nie einen. Käme ein Landseer für uns in Frage?
Wir haben ein ca. 1500 qm großes Grundstück in einem kleinen Dorf, auf dem der Hund sich aufhalten könnte. Wir würden ca. einmal am Tag eine Stunde spazieren gehen. Treppen steigen müsste er nicht.
Er sollte aber unbedingt kinderfreundlich sein. Unsere Kinder sind zehn und drei, ein drittes ist in Planung.
Im Forum las ich, dass Landseer gerne kleine Wagen ziehen. Bei uns könnte er dies tun (mit kleinem Kind drin).
Gibt es einen vertrauensvollen Züchter nahe Göttingen, bei dem wir uns auch informieren können?
Was kostet so ein großer Hund durchschnittlich im Monat?
Laut Forum habe ich den Eindruck, dass ich hohe Tierarztkosten im Alter mit einplanen muss. Ist das oft/immer so?
Gäbe es auch die Möglichkeit, einen mittelalten Landseer zu kaufen, der bereits gut ausgebildet ist?
Vielleicht müssen wir auch keine Hundeprofis sein, um einen Landseer aufzuziehen? Vielleicht ist eine konsequente aber liebevolle Erziehung das Wichtigste?
Im Voraus vielen Dank für eure Antworten,
Monika.
... diesen Beitrag beantworten
 

Zu 'Käme ein Landseer in Frage? ' von Monika liegen bislang die folgenden Antworten vor:

Re: Käme ein Landseer in Frage?

von HolgerN
geschrieben am 09.Aug '12 um 08:25

Hallo Monika,

das sind eine ganze Menge Fragen, aber es ist natürlich besser, sich diese vor der Anschaffung eines Hundes zu stellen, als später eine Menge Fragen zu haben, was man denn wohl falsch gemacht hat.
Ich möchte versuchen, kurz auf die einzelnen Punkte einzugehen:

(Zitat):
wir überlegen, uns einen Hund anzuschaffen, hatten aber noch nie einen. Käme ein Landseer für uns in Frage?
Meiner Meinung nach gehört der Landseer nicht unbedingt zu den pflegeleichten - im wörtlichen, aber auch übertragenen Sinn - Hunden. Die Entscheidung für einen Landseer sollte man nur dann treffen, wenn man nicht einfach nur einen Hund möchte, sondern sich auch etwas intensiver mit dem Thema "Hundehaltung" auseindersetzen möchte. Unser erster Hund war auch ein Landseer.

(Zitat):
Wir haben ein ca. 1500 qm großes Grundstück in einem kleinen Dorf, auf dem der Hund sich aufhalten könnte. Wir würden ca. einmal am Tag eine Stunde spazieren gehen. Treppen steigen müsste er nicht.
Ein großes Grundstück ist schön, manche Landseer - beispielsweise unsere Rayka - verbringen dort auch alleine einige Zeit, aber wichtiger ist die Integration des Hundes in die Familie.
Oder, anders ausgedrückt: Nur Grundstück und eine Stunde spazieren gehen reicht nicht, der Landseer möchte, wie wahrscheinlich fast alle Hunde, Teil der Familie sein.

(Zitat):
Er sollte aber unbedingt kinderfreundlich sein. Unsere Kinder sind zehn und drei, ein drittes ist in Planung.
Keine Hunderasse ist von Natur aus kinderlieb! Dies ist bei jedem Individuum unterschiedlich und basiert m.E. auf Veranlagung, Erfahrungen u.a. Bei uns war/ist es so, dass man beide Hündinnen als "kinderlieb" bezeichnen kann/konnte, beide Rüden sich aus Kinder aber nichts machten. Dies obwohl alle Hunde mit Kindern aufgewachsen sind.

(Zitat):
Im Forum las ich, dass Landseer gerne kleine Wagen ziehen. Bei uns könnte er dies tun (mit kleinem Kind drin).
Eines meiner Lieblingsthemen! Um einen Wagen zu ziehen, sollte ein Hund auf alle Fälle eine spezielle Ausbildung machen. Infos dazu findest Du beispielsweise unter http://www.zughundegruppe.de. Bitte nicht einfach irgendetwas an das Halsband hängen.

(Zitat):
Gibt es einen vertrauensvollen Züchter nahe Göttingen, bei dem wir uns auch informieren können?
Da Du Deine Email-Adresse angegeben hast, meldet sich vielleicht einer bei Dir. Kannst mich aber auch gerne persönlich kontaktieren.

(Zitat):
Was kostet so ein großer Hund durchschnittlich im Monat?
Das ist auf alle Fälle mehr als die reinen Futterkosten und die Hundesteuer. Es ist sicherlich auch sinnvoll, jeden Monat etwas für den Fall zurückzulegen, dass man mal einen Tierarzt braucht. Dies kann Dir mit jedem Hund, auch einem "Nicht-Landseer" passieren und ganz schön ins Geld gehen.
Ich habe die Summe nicht genau durchgerechnet, würde aber schon mit 200,-€ pro Monat rechnen. Aber vielleicht hat jemand diese Summe genauer kalkuliert...

(Zitat):
Laut Forum habe ich den Eindruck, dass ich hohe Tierarztkosten im Alter mit einplanen muss. Ist das oft/immer so?
Wie schon geschrieben, muss man immer Tierarztkosten einplanen! Bei unserem Chewie hatten wir schon zumindest zweimal "wirtschaftlichen Totalschaden", d.h. Tierarztkosten, die den Anschaffungspreis überstiegen. Aber ein Hund ist kein Auto ..

(Zitat):
Gäbe es auch die Möglichkeit, einen mittelalten Landseer zu kaufen, der bereits gut ausgebildet ist?
Grundsätzlich unterscheide ich zwischen "Erziehung" und "Ausbildung", darauf weiter einzugehen würde aber mühelos diesen Thread sprengen. Wahrscheinlich würdest Du Dich mehr für einen gut erzogenen Hund interessieren. Es ist wahrscheinlich möglich, einen solchen Hund zu kaufen. Ich gebe jedoch zu bedenken, dass eine Welpe nicht einem "Do-it-Yourself"-Kit entspricht, bei dem man sich um Aufzucht, Erziehung und Ausbildung selbst kümmern muss, während ein erwachseneer, gut erzogener Hund dann das "Fertigprodukt" ist, mit dem man dann keine Arbeit mehr hat. Insbesondere was die Erziehung angeht, so ist es nicht so, dass es ausreichend ist, in die Welpenstunde und anschließend in den Junghundekurs zu gehen. Dies ist etwas, was einen - unabhängig von der Hunderasse - eine ganzes Hundeleben lang beschäftigt. Womit wir wieder bei meiner Antwort auf Deine erste Frage wären.

(Zitat):
Vielleicht müssen wir auch keine Hundeprofis sein, um einen Landseer aufzuziehen? Vielleicht ist eine konsequente aber liebevolle Erziehung das Wichtigste?
Nein, man muss nicht Martin Rütter sein, um einen Landseer aufzuziehen. Aber, wie schon geschrieben, man sollte an dem Thema interessiert und auch bereit sein, sich manch' kleiner oder auch größeren Herausforderung zu stellen.

Sorry, jetzt ist die Antwort doch etwas länger geworden, aber dazu gibt es soviel zu sagen/schreiben.

Liebe Grüße
Holger

Re: Käme ein Landseer in Frage?

von Annette
geschrieben am 09.Aug '12 um 22:01

Hallo Monika,
ich kenne diesen Effekt - da lese ich eine interessante Frage in diesem Forum, in meinem Kopf gehen viele "Antwort-Gedanken" umher und dann sehe ich: Holger hat dazu schon geschrieben und ich weiß: da sind sowieso schon meine Gedanken lesbar. Aber dennoch will ich kurz ergänzen: wir ziehen derzeit den 2. Landseer, eine nun 5 1/2 Monate alte Hündin, groß. Es ist unser 3. Hund, auch der erste ist als Welpe eingezogen.
Die Zeit, die wir nun wieder mit einem Welpen verbringen, ist spannend, schön, lustig, lehrreich (ja, auch beim 3. Mal), aber auch: anstrengend. Und sie fordert viel Zeit. Die wir gerne aufbringen und die wir xfach zurückbekommen. Aber: es ist weit mehr als eine Stunde spazieren gehen. Viel mehr.
Wir sind nun nicht die "rund-um-die-Uhr-alles-dreht-sich-um-den-Hund-Fanatiker", aber dennoch: einen Hund, gleich welcher Rasse, groß zu ziehen, ist aufwändig (und toll). Ob ich mir die Erziehung eines Welpen zusammen mit neuem Nachwuchs, den Ihr ja plant, zumuten würde - weiß ich ehrlich nicht.
Einen Garten, ähnlich groß wie Eurer, haben wir auch. Diesen nutzt Emma gerne, denn sie räumt gern dort auf. Stöcke werden ebenso gesammelt wie Gießkannen, Igel werden untersucht und andere Abenteuer mehr. Aber sie hält sich dort auf, wenn wir auch dort sind.
Auch unser alter (und alt gewordener) Rüde Paul war gern im Garten, aber: selten allein, denn er wollte, wie Holger das schon geschrieben hat, dabei sein bei seiner Familie.
Einen Landseer zu sich zu nehmen ist sicher eine Entscheidung, die überlegt sein will - wie bei jeder Rassewahl. Wir würden, sicher wie die meisten hier im Forum, immer wieder JA sagen, haben wir ja auch gerade erst - aber: so toll die Rasse auch ist, sie stellt gerade an die Aufzucht doch einige Ansprüche. Und auch da sollte man sich fragen: ist das ok für mich und meine Familien- und Lebenssituation? Ich kenne z.B. einen Landseer-Interessenten, der doch arg verwundert war, als wir ihm sagten, dass lange Spaziergänge lange tabu sind...(was sich später aber ändert - ich kann mich an viele tolle lange Wanderungen erinnern)
Ich finde es jedenfalls klasse, dass du dich hier informierst - wir haben das auch getan und tun es bei vielen Fragen, die sich auch nach so vielen Landseer-Jahren immer noch stellen, immer noch oft und gern.
Es gäbe noch viel (es) zu schreiben, wie Holger schon sagte - aber ich bin mir auch sicher, dass dies nicht die letzte Antwort in diesem Forum sein wird.
Liebe Grüße
Annette mit Emma


Re: Käme ein Landseer in Frage?

von Brigitte Weil
geschrieben am 10.Aug '12 um 09:07

Hallo Monika,

eigentlich kann man dem Beitrag von Holger so gut wie nichts mehr hinzufügen. Er hat schon gesagt, der Landseer ist kein Hund der mal eben so mitläuft. Weder was die Erziehung noch was die Aufzucht betrifft. Diese "Vorwarnungen" werden so gerne überlesen, die Meldungen zwischen den Zeilen nicht wirklich wahrgenommen. Ich habe nicht selten erlebt, das es Landseerhalter sagen "Hätten sie das vorher gewusst, hätte es nie einen Landseer gegeben". Solche Äußerungen kommen meist nur hinter vorgehaltener Hand, ein offenes Bekenntnis wird in der Szene meist sehr schnell torpediert. Ich möchte das nur nochmal in Erinnerung rufen, weil Du zwar fragst, aber gleichzeitig kommt der Satz "Ja, aber wenn dann nur ... "
In unserem Hauslhalt leben z.Z. zwei intakte Rüden, Minos 8,5 Jahre und Poseidon 16 Monate. Bis Januar diesen Jahres waren die Herren zu dritt. Unser Zeus, ebefalls ein Landseerrüde hat uns im Alter von 15 Jahren und fast 3 Monaten verlassen. Alle Hunde kamen als Welpen in unser Haus. Das wir stark infiziert sind, lässt sich unschwer ablesen. Trotzdem oder gerade deshalb ist mein Landseerbild eher weniger romatisch verklärt.
Ein bisschen Schmunzeln musste ich bei Holgers Begriff vom wirtschaftlichen Totalschaden. Sowohl Minos und erst recht unser Zeus haben bereits Unsummen verschlungen, davon hätten wir ein ganze Population aufkaufen können :-) Was Zeus in den letzten Jahren allein an lenbensnotwendigen Medikamenten monatlich brauchte, wäre wahrscheinlich von einem durchschnittlichen Familieneinkommen nicht zu stämmen gewesen. Auch Minos fängt jetzt an, ein kaputter Ellenbogen, eine in Mitleidenschaft gezogene Schulter, es werden weitere Wehwehchen folgen, unweigerlich. Dank Facebook hat man ja die Möglichkeit mit sehr viel mehr Landseermenschen in Kontakt zu treten, wie jemals zuvor. Was ich feststelle, früher oder später gibt es Probleme.

Was die Erziehung betrifft, gerade die Rüden sind mit Eintritt in die Geschlechtsreife nicht unbedingt so easy going. Wenn sie denn Männer bleiben dürfen, ist die soziale Kompatibilität mit gleichgeschlechtlichen Artgenossen oft wie weggeblasen. Allerdings kenne ich auch die ein oder andere Dame, die im Ernstfall nichts anbrennen lässt.
Einen Landseer kann man im übrigen nicht zwingen, zu gar nichts, man muss ihn überzeugen, und das geht nur, wenn er von unseren Führungsqualitäten überzeugt ist. Meine Auffassung: Den Gehorsam eines Landseers bekommt man nicht geschenkt, er serviert den will to please nicht auf dem silbernen Tablett, man muss ihn verdienen.

Trotzdem , ist man bereit, sich auf diese Hunde mit Haut und Haaren einzulassen, dann das Leben mit solchen Hunden etwas ganz besonderes ...

Viele Grüße
Brigitte mit Minos und Poseidon

Meine Landseer und Wasserarbeit

Re: Käme ein Landseer in Frage? Nachtrag

von HolgerN
geschrieben am 10.Aug '12 um 10:34

Hallo Monika,

In den vorhergehenden Beiträgen wurde darauf eigentlich immer daraufhingewiesen, dass die Landseerhaltung etwas mehr "Engagement" verlangt. Eigentlich sollte man dieses ja von allen Hundehalter erwarten. Was ist denn nun das besondere am Landseer?
Nachfolgend zwei Einzelaspekte der Landseerhaltung, welche die Besonderheit des Landseer (und vielleicht einiger ähnlich großer Hunderasse) zeigen:
  • Die Ernährung von Welpen und Junghunden.
    Ein Landseer schafft es mühelos in seinem ersten Lebensjahr sein Geburtsgewicht zu verhundertfachen(!). Unser Chewie beispielsweise kam mit 510gr auf die Welt und wog mit 10 Monaten 51 kg. Mir ist kein anders Säugetier (außer anderen Hunde-Riesenrassen) bekannt, welches ein solches Wachstum hat. Man kann sich dann leicht vorstellen, welche Rsiken ein solches Wachstum in sich birgt und wie leicht durch falsche Ernährung der Keim für spätere Erkrankungen, beispielsweise des bewegungsapparates, gelegt werden. Ein Thema mit welchem sich der Landseerhalter beschäftigen sollte.
  • Erziehung
    Folgende Situation: Drei Hundehalter mit ihren zwar gottlob angeleinten, aber ansonsten völlig unerzogenen, pubertierenden Jungrüden, einem Yorkshire Terrier, einem Golden Retriever und einem Landseer begegnen sich an einer belebten Kreuzung.
    Der Yorkie-Halter kann einfach seine Weg fortsetzen indem er seinen Hund hinter sich herzieht oder auf den Arm nimmt. Die übrigen Passanten finden den kläffenden Yorkie wahrscheinlich niedlich oder bewundern noch seinen Mut.
    Der Goldie-Halter meistert die Sitaution noch dank seiner Körperkraft und -gewicht. Allerdings finden die Passanten den Goldie auch nicht mehr unbedingt niedlich.
    Der Landseerhalter ist der Looser unter den drei Hundehaltern: Er hat keine Chance seinen Hund zu halten und wird von diesem gnadenlos hinter der Leine her in das Zentrum des Geschehens gezogen. Auch wenn er es noch schafft, Schlimmeres zu vermeiden, so ist der Landseerhalter doch derjenige, welcher von den Passanten (und anderen Hundehaltern) beschimpft wird, dass er seinen Hund nicht im Griff habe und es unverantwortlich von ihm sei, so einen großen Hund zu halten.

    Vielleicht kommt Dir diese Situation jetzt doch etwas überspitzt vor, aber dennoch hat sie (fast) jeder Landseerhalter, mich eingeschlossen, schon einmal erlebt. Dies sind die Geschichten, die man dann entweder nur nach dem Genuss von Alkohol, oder - wie Brigitte schreibt - hinter vorgehaltener Hand erzählt.


Diese beiden Punkte wollte ich noch einmal in aller Deutlichkeit hervorheben.

Liebe Grüße
Holger

Re: K�me ein Landseer in Frage?

von Gut gemeinter Rat
geschrieben am 28.Aug '12 um 20:36

Landseer sind eine Rasse zum abgewöhnen! Sabber, Haare, Dreck überall. Kann man halten,
wenn man im Niemandsland auf 100000qm lebt und keiner Beschäftigung nachgeht - denn
Arbeiten ist nicht, wenn man doch gelegentlich Besuch haben mag, dem Viech permanent
hinterherputzt und es nicht aussehen soll wie Rotz und Tonne! Niemals wieder!

Sorry, aber da gibt's wesentlich angenehmere Rassen.

Re: Käme ein Landseer in Frage?

von Ute Klimschöfki
geschrieben am 01.Sep '12 um 20:16

Auch ich finde es klasse wie viele Gedanken du dirvorher machst. Ich kann mich nur Holger und Brigitte anschliessen.
Obwohl ich auch sagen muß, ist man erst mal Landseerinfiziert, kann man nicht anders....

Hier mein Ratschlag an euch. Vielleicht gibt es in eurer Nähe jemanden mit einem Landi, spreche ihn an (hab noch keine schlechten Erfahrungen mit Landseerbesitzern gehabt, sehr nette Leute) und bitte mal einen Spaziergang mitzugehen, oder einen oder mehrere Nachmittage mit dem Hund zu vebringen. Wenn man das 1. Mal 60-70kg an der Leine hat, weiß mal was es bedeutet. Auch die Haare an den Klamotten (ich hab keine ohne Haare) oder in der Wohnung sind nicht zu verachten. (manchmal verstehe ich nicht das Nelly noch Haare am Körper hat, soviele verliert sie, wenn sie abhaart)

Du wirst schon die richtige Entscheidung treffen. Viel Spaß dabei.
Lg Ute

Letzte Änderung am 30.07.18 Holger Neeb zurück zur LiW-Startseite