Landseer-im-Web.de

Willkommen auf der umfassendsten privaten Webseite zur Hunderasse Landseer! Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

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Last, not least: Nachdem diese Domain seit nunmehr acht Jahre online ist, unterliegt sie zur Zeit in einer kompletten Überarbeitung. Dadurch mag es Ihnen vorkommen, dass nicht alle Teile "wie aus einem Guss" wirken, und manches vielleicht auch noch etwas holprig ist. Aber ich arbeite daran ...
... und nun viel Spaß beim Schmökern

Holger Neeb, WebMaster "landseer-im-web.de"

Re: Teilzeitjob und Welpe???

von Beate
geschrieben am 23.Feb '07 um 07:20
als Antwort auf Teilzeitjob und Welpe??? von Gaby
Hallo Gaby,

eigentlich hast du dir die Frage ja schon selbst beantwortet *schmunzel*
Du hast so viele Punkte genannt, die eben GEGEN den Welpen sprechen, dass der Wunsch, unbedingt einen Hund haben zu wollen, wohl hinten anstehen sollte.

So ein Welpe ist ein Baby!! Unsere Landseer sind auch etwas länger Baby als andere Rassen. So viel Urlaub kannst du gar nicht nehmen, dass du dem Hund die Fürsorge zukommen lassen kannst, die er/sie braucht.
Ich finde die Aussage der Züchterin schon hochinteressant!! Kein verantwortungsvoller Landseer-Züchter gibt seinen Hund in eine Familie, die ständig unterwegs ist oder wo die Schwester "mal über den Zaun schaut".
Sorry Gaby, aber das sind keine idealen Verhältnisse für einen Hund (egal welche Rasse). Auch deine Kinder können die Erziehung des Welpen nicht übernehmen - Kinder sind nicht konsequent, viel zu impulsiv etc. Zudem ist der Besuch einer HuSchu wichtig - wann hättest du dafür noch Zeit?

Ich wundere mich tatsächlich sehr, dass du einen Züchter gefunden hast, der dir unter den beschriebenen Umständen einen Hund anvertrauen würde. Das ist auch alles nicht böse gemeint, aber ein Welpe hat da "mehr Familie" verdient.

Viele Grüße
Beate

Carlos & Captain

... diesen Beitrag beantworten
 

Zu 'Re: Teilzeitjob und Welpe???' von Beate liegen bislang die folgenden Antworten vor:

Re: Teilzeitjob und Welpe??? / Off Topic

von HolgerN
geschrieben am 23.Feb '07 um 07:51

Hallo Beate,

wie sagt man bei uns in Hessen: "Zwei Dolle - ein Gedanke"

Liebe Grüße
Holger mit Chewbacca & Rayka

Re: Teilzeitjob und Welpe???

von Tanja
geschrieben am 28.Okt '11 um 10:31

Ich bin beim Herumstöbern auf diesen Thread gestoßen.Genau diese Meinung hat mich veranlaßt, folgende „Abhandlung“ zu schreiben :

Innerhalb der Gruppe von Tierhaltern ist eine verstärkte Kontroverse festzustellen, inwieweit von bestimmten Tierhaltern überzogene Anforderungen an eine artgerechte Haltung der jeweiligen Tierart gestellt werden. Diese würden dazu führen, dass gewisse Bevölkerungsgruppen, z. B. berufstätige Singles, in diesem Sinne überhaupt keine Tiere mehr artgerecht halten könnten oder sich Anfänger angesichts der an sie gestellten Anforderungen derart überfordert sähen, dass sie die Tiere vorschnell ins Tierheim abschieben würden.
Ein Problem ist sicherlich die romantisch-verklärte Ansicht vieler Tierfreunde insbesondere Hundebesitzer, die ihr Hund auf fast-menschliche Stufe heben, sich bei Rütter & Co. bestätigt sehen, weil sie nur 1:30 Clips in den Sendungen sehen oder aus den Büchern nur das lesen, was sie lesen wollen.
Ein weiteres Problem sind auch teilweise die Tierheime, die ihre Hunde lieber weiterhin in den im Tierheim üblichen Zwingern sehen, als Kompromisse mit willigen Interessenten einzugehen.

Nach wie vor wird der ideale Hundehalter propagiert, der so gut wie nie auffindbar ist ( wie bei Idealen so häufig  ) :
Dieser „ideale“ Halter ist erwachsen, aber nicht zu alt, hat ein 1a polizeiliches Führungszeugnis und strotzt vor Fitness. Hat viel Geld für Tierarzt und gutes Futter , ein großes Haus mit großem Grundstück, am besten ländlich, ohne Treppen. Hat 24 Stunden täglich Zeit für den Hund und -wenn denn nötig -dann nur wohl erzogene Kinder, die mit der Muttermilch schon den richtigen Umgang mit Hunden eingesogen haben.

Die wichtigste Frage : Wie kommt man zu Geld und Haus, wenn man 24 Stunden für den Hund da sein soll ?
Antwort : Lottogewinn, Erbschaft oder ein Mann/Frau muß her, der/die die nötige Kohle scheffelt, während Frauchen/Herrchen zuhause den Hund bespassen kann. Alle anderen Hundeliebhaber sind einfach raus, die müssen auf Hamster umsteigen.

Einem Menschen wird abverlangt, sich an gegebene Situationen anzupassen. Dies kann man auch von Tieren fordern, solange sie nicht in ihren natürlichen Verhaltensweisen extrem beschnitten werden und solange sie weder körperlich noch seelisch gequält werden und
Schmerzen erleiden müssen.

Ein Hund, der es nicht anders kennt ( wie meiner zum Beispiel), bleibt auch weitaus länger als 6 Stunden alleine. Sie mußte das schon als Welpe . Mein Hund frißt viel und kostet viel, braucht einen Garten. Ich habe keinen reichen Mann, also muß ich Vollzeit arbeiten. Sie hat kein warmes Plätzchen am Ofen, und sie darf auch nicht aufs Sofa. Und sie muß sehr oft zurückstecken, wenn Menschen um mich herum Zeit brauchen. Ich gehe auch nicht täglich mit ihr 3x Gassi. Und ich pfeife auf die moderne Hundeerziehung mit Leckerli und Clickertraining und was weiß ich nicht alles. Mein Hund muß sich in mein Leben einfügen, nicht umgekehrt.

Ich bin der berufstätige Single, der eigentlich gar keinen Hund halten dürfte. Und habe ihn seit 9 Jahren.

Mein Hund ist komischerweise aber weder leidend noch verhaltensgestört. Sie ist gelassen, hat eine enorme Hemmschwelle, ist menschenfreundlich und trotz ihrer Größe auch von Kindern zu handhaben. Sie ist gesund und munter, war noch nie krank und
einen Hundepsychologen haben wir auch noch nie gesehen. Mein Hund spielt eher den Psychologen bei so manchem Zweibeiner.

Also, ihr lieben Tierfreunde. Laßt auch den weniger geeigneten Menschen die Freude an einem Tier – und setzt die Energie dort ein, wo
sie wirklich gebraucht wird. Es gibt weitaus mehr tierisches Leid als ein Hund in nicht idealen, aber doch halbwegs sorgsamen Händen.


Letzte Änderung am 30.07.18 Holger Neeb zurück zur LiW-Startseite