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Holger Neeb, WebMaster "landseer-im-web.de"
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Holger Neeb, WebMaster "landseer-im-web.de"

Re: Nasenprobleme bei Landseerrüden

von Andrea
geschrieben am 11.Jan '06 um 21:06
als Antwort auf Re: Nasenprobleme bei Landseerrüden von Andrea
Hallo, nun ist wieder Ruhe hier eingekehrt und ich habe eben Zeit über unseren Doc-Besuch zu berichten. Die Blutergebnisse sind alle ok, Fakt ist, Beytril sollte eigentlich helfen, es ist untersucht worden, ausgeschlossen werden kann auf jeden Fall ein Tumor oder Pilz, die Pilzwerte waren etwas erhöht Anfang Dezember, sind jetzt aber absolut im Normbereich. Tatsache ist, unser Doc hat die Endoskopie nicht selbst gemacht, wir waren da in einer Klinik, nun will er mit der Ärztin sprechen, die den Eingriff gemacht hat, um mit ihr zu beraten, ob sie noch eine Idee hat, was es sein könnte. Dann ist ein CT im Gerpäch, da werde ich wohl nach Wissen in die Klinik fahren, hier in der Umgebung ist nichts. Vielleicht habt Ihr eine Idee??? Die Augen sind nach unten fallend, beide mitlerweile, und das heftig rote ist wieder schlimmer geworden heute abend. Ich freue mich über jeden Himweis. Danke Euch
Ciao Andrea
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Zu 'Re: Nasenprobleme bei Landseerrüden' von Andrea liegen bislang die folgenden Antworten vor:

Re: Nasenprobleme bei Landseerrüden

von Martina Schlagert
geschrieben am 12.Jan '06 um 09:56

Hallo Andrea,

ich werde aus Deiner Antwort nicht ganz schlau. Du schreibst:

> Fakt ist, Beytril sollte eigentlich helfen, es ist untersucht worden,

Das heißt für mich: es wurde eine bakterielle Infektion gefunden und es wurde ein Antibiogramm (Bakterienkultur und Test, welches Antibiotikum anspricht) gemacht. Wenn dem so ist, woraus wurden die Erreger isoliert? Aus dem Blut, einem Nasenschleimhautabstrich?

Was heißt:

Die Augen sind nach unten fallend, beide mitlerweile

Meinst Du das Unterlid? So, dass die gerötete Bindehaut sichtbar wird?

Du schriebst, der Nasenausfluss wäre nur einseitig. Das spricht eher für ein lokales Geschehen - welcher Art auch immer - als für eine Allergie z.B.
Im Dezember wurden Pilze gefunden. Aspergillus? Wurde darauf behandelt? Eine Aspergillus-Infektion ist mit größter Vorsicht zu genießen. Sie kann sich in die Nebenhöhlen und schlimmstenfalls auf die Gehirnhaut ausdehnen.

Ehrlich Andrea... mir kommt das alles etwas wirr und suspekt vor. Zuerst die Pilze, dann wieder keine. Dann soll plötzlich Baytril helfen. Der TA stochert irgendwie im Nebel und kommt nicht weiter. Ich würde an Eurer Stelle folgendes tun: schnapp Dir Deinen Hund und geh in eine gute Uniklinik. Völlig unvorbelastet. Schreib Dir einen Zettel, was Dir bisher aufgefallen ist, was gemacht wurde usw. Damit Du dann beim Gespräch nichts vergisst. Oft sind es die Kleinigkeiten, die den entscheidenden Hinweis geben, die wir aber im Eifer des Gefechts nur allzugerne vergessen zu erwähnen.

Ich musste selbst mal diese Erfahrung machen: ich bin mit Arko 2 Jahre lang (!!!) von TA zu TA zum Tierheilpraktiker gepilgert und niemand fand eine Ursache für seine Beschwerden. Als der Leidensdruck schließlich zu groß geworden war, habe ich mich auf den Weg in die (ungeliebte) Uniklinik gemacht. Dort hatte ich nach 3 Stunden eine Diagnose in Händen.

Ich drück Euch die Daumen!
Martina

Letzte Änderung am 30.07.18 Holger Neeb zurück zur LiW-Startseite