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Holger Neeb, WebMaster "landseer-im-web.de"
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Holger Neeb, WebMaster "landseer-im-web.de"

Nasenprobleme bei Landseerrüden

von Thomas
geschrieben am 08.Jan '06 um 13:12
Liebe Landseerfreunde, ich habe ein Problem mit meinem Rüden.Vielleicht hat jemand so etwas ähnliches schon mal gehabt.
Es zieht sich schon ca. über 2 Monate hin. Es fing an mit einer Art Röcheln in der Nase. Es wurde immer schlimmer , er bekam regelrecht Anfälle , die immer länger andauerten und in kürzeren Abständen kamen. Ich hatte den Verdacht das es sich um das Rückwärtsniesen handelte.Dieser Verdacht bestätigte sich leider nicht, denn es ist ja nichts schlimmes. Er wurde mit Antibiotikum behandelt. Unser Tierarzt, der mein vollstes Vertrauen hat, schickte uns zum Röntgen und zur Endoskopie. Beides ohne Befund. Es wurde eine Nasenspülung durchgeführt, bei der ungefähr die 3-fache Menge an Schleim, wie normal rausgeholt wurde.
Er bekam Baytril und es wurde besser. Der Schleim lief ab und es wurde besser.
Zusätzlich bekam er noch Predhni Tabletten und er hatte kaum noch Probleme.
Letzte Woche beim Autofahren bekam er auf einmal starkes Nasenbluten und der Tierarzt setzte die Predhni Tabletten sofort wieder ab, da diese Blutdrucksteigernd sind.
Das Nasenbluten hörte auf . Nun scheint es ihm aber schlechter zu gehen. Er bekommt wieder die Anfälle zwar nicht mehr so oft wie vorher, aber seine Augen sind auch rot.
Er frisst ganz normal, er ist aber Faul und hat kein Interesse.
Hat jemand schon Ähnliche Erfahrungengehabt , vielleicht auch bei andren Rassen.
Ich leide mit ihm .
Vielen Dank im Voraus
... diesen Beitrag beantworten
 

Zu 'Nasenprobleme bei Landseerrüden' von Thomas liegen bislang die folgenden Antworten vor:

Re: Nasenprobleme bei Landseerrüden

von Martina Schlagert
geschrieben am 09.Jan '06 um 09:27

Hmm.... eigentlich könnte ich meine Antwort auf den Beitrag von M.Lewerd hier reinkopieren....

Was wurde denn untersucht, BEVOR die Behandlung mit Antibiotika/Kortison eingeleitet wurde?

Der Zeitraum (seit 2 Monaten) könnte u.U. für eine Hausstauballergie sprechen, allerdings geht dies oft mit Hautausschlag/Juckreiz einher und deutlich seltener mit einer Rhinitis.

Übrigens: das Nasenbluten entsteht aufgrund eines Leberschadens durch das Kortison. Eine Vielzahl der Blutgerinnungsfaktoren werden in der Leber gebildet und wenn diese Produktion gestört ist, dann kommt es zu solchen Symptomen wie Nasenbluten, blauen Flecken usw... Nach Absetzen des Kortisons regeneriert sich die Leber recht schnell und nimmt ihre normale Funktion wieder auf. Die Mediziner nennen das 'glukokortikoidinduzierte Hepatopathie'. Mein Landseerrüde hatte unter diesen Umständen nicht nur Nasenbluten sondern verlor auch noch über 10 kg an Gewicht, weil die Verstoffwechselung der Nährstoffe in der Leber ebenfalls gestört war.

Viele Grüße
Martina

Letzte Änderung am 30.07.18 Holger Neeb zurück zur LiW-Startseite