Re: Dominanz für Landseer rassetypisch ????
von
Vera Jürgens
geschrieben am
03.Jan '06 um 15:58
>Hallo Jörg!
Rassetypische Dominanz??????
Da kann ich wirklich nur viele Fragezeichen hinter machen.
Meine Gegenfrage hierzu: Was verstehst Du unter Dominanz?
Zum anderen sollte man meiner Meinung nach nicht behaupten:Landseer neigen zur Dominanz, Rottis neigen zur Dominanz, Schäferhunde.........
Der Hund spiegelt das andere Ende der Leine wieder. Das ist die Regel! Aber.... keine Regel ohne Ausnahme: Sollte ich als Hundeführer Probleme z.B. mit der Unterordnung haben,sollte ich mir geeignete Hilfe suchen, bevor ein Problem daraus entsteht.
Natürlich gibt es charakterlich stärkere und schwächere Hunde. In unserem kleinem Rudel (4 Hunde) z.B. kann ich das sehr gut beobachten.Wir haben da zwei Hündinnen die für die Führungsposition geeignet sind. Noch hat die Ältere sie fest im Griff. Aber die jüngste(eine Dogge!) neigt zur Dominanz.Innerhalb unserer Familie spielt sie dies nicht aus.Diesen Drang haben wir im Keim erstickt.
Freunde von uns haben zwei Dackel und eine Schäferhündin. Dort ist eine Dackeldame die Chefin.Sie ist die dominantere.
Mein Bruder hat einen Parson-Jack-Russel.Eine ganz liebe ,verschmuste Hündin.Unser Rüde (Murphy) liebt Jackies über Alles.
Diese kleine Hündin macht mit ihm was sie will.Der Gipfel ist, wenn er liegt, setzt sie sich oben drauf....!
Soviel zur rassetypischen Dominanz.
Liebe Grüße
Vera und die "Hoennetaler"
http://www.vom-hoennetal.de
Re: Dominanz für Landseer rassetypisch ????
von Annette & Achim
geschrieben am 17.Jan '06 um 12:05
Hallo!
Nicht allein, dass ich mich Veras Beitrag anschließen will - ich will ihn auch ergänzen. In den vielen Jahren, die wir uns nun mit Landseer beschäftigen, habe ich noch niemals eine derartige Aussage gehört - eher das Gegenteil. Wenn wir schon von "rassetypischen Merkmalen" sprechen, so gehört Dominanz beim Landseer sicherlich nicht dazu. Es ist sicher möglich, aus einem Landseer einen dominanten Kerl zu "machen", aber dann liegt die Ursache - siehe Vera - wohl am anderen Ende der Leine. Ich kenne zwar auch keine "unterwürfigen" Landseer, was sicherlich auch bedingt ist durch der Größe - aber gerade hieraus resultiert die große Gelassenheit, die vielen Landseer eigen ist - und die nicht zuletzt ein Grund für uns war und ist, uns für diese Rasse zu entscheiden.
Viele undominant-gelassene Grüße
Annette, Achim & Paul
Re: Dominanz für Landseer rassetypisch ????
von
Alfred
geschrieben am
10.Mrz '06 um 12:31
Ich würde eher das Gegenteil behaupten, unsere Schätzchen lassen sich schon ne Menge gefallen.
Wenn ich da an meinen Neufundläder denke, der war ein Macho wie er im Buche steht.
Aber mein Duncan ist ein sanfter Riese, natürlich alles läst er sich auch nicht bieten.
Z.B. wenn er anderer Rüde ihn dauernd besteigt, nach ner halben Stunde ist dann auch seine Geduld erschöpft.
Gruß Fred & Duncan
Re: Dominanz für Landseer rassetypisch ????
von
Marcelle
geschrieben am
06.Mai '10 um 09:20
Ich habe als Frau einen Landseer-Rüden. Er sieht es als seine Pflicht an mich zu beschützen. Deshalb mag er es nicht, wenn andere Hunde zu nahe an mich heran kommen. Und die Hundegröße "unter den Bauch schlüpfen" mag er auch nicht. Sind ihm wahrscheinlich zu klein. Zu den großen Rassen hat er keine Probleme solange diese ihn nicht "anmachen". Außerdem sollte man darauf achten, daß auch ein Hund eben den einen gerne hat und den anderen nicht ausstehen kann. Wie wir Erwachsenen eben auch.