Re: Leinenzwang für alle ?
von
Vera Jürgens
geschrieben am
28.Jun '05 um 20:58
>Hallo!
Ich vertrete folgenden Standpunkt:Im Ort gehört der Hund grundsätzlich an die Leine.Ebenfalls an befahrenen Straßen.Außerhalb der Ortschaften auf freien Feldwegen,etc. darf der Hund frei laufen,sofern die Wege für mich gut einzusehen sind.Sollten sich Leute nähern, wird der Hund grundsätzlich bei Fuß gerufen.Er wird dann entweder angeleint, oder ich fasse ins Halsband.Sollte es jemand sein, den wir gut kennen, lasse ich ihn schon mal ohne Leine bei Fuß gehen (zur Übung).
Auch wenn de Hund super brav ist, gibt es doch genügend Menschen , die Angst haben.Rücksichtnahme schadet nicht. Im Gegenteil...!
Übrigens, Hundehäufchen auf Strassen,oder Gehwegen find ich blöd!
Liebe Grüße
Vera
http://www.vom-hoennetal.de
Re: Leinenzwang für alle ?
von
Marc & Charel
geschrieben am
04.Jul '05 um 09:29
Hallo Fred,
> Einen Do Kheyi würde ich auch mit zwei Mann an der Leine führen, bzw ab 2000 qm. gar nicht mehr ausführen.
> Das sind keine Hunde die sich mit unseren sanften Riesen vergleichen lassen.
Also eines hätte ich schon gerne hinterfragt: Wo der Unterschied zwischen unseren Bären und den Do-Khyis liegt, ist mir, trotz eigenen Bärens und so mancher Do-Khyi Bekanntschaft, immer noch nicht ersichtlich?? Mein Tibetisch ist recht lückenhaft :-), aber soweit mir bekannt, bedeuted "do khyi" soviel wie, "grosser Hund an der Kette" oder "grosser Hund hinterm Tor". Für mich, der Hinweis auf ein uraltes Hundekulturwissen, dass nämlich eine gewisse Art der räumlichen Einengung, einen Hund zum "Abwehrer" machen kann. Ein Schema, in das auch so mancher unser - dann gar nicht mehr so sanften - Riesen passen tut! Da braucht man dann genauso zwei Mann zum Festhalten... Man sollte doch als Bärenliebhaber nicht wie selbstverständlich Vorurteile gegen andere Bären schüren!
Je nach erwünschtem "Verwendungszweck" des Hundes scheint es also tatsächlich vorteilhaft zu sein, viel Freiraum zu gewähren; das tue ich mit meinem auch - und kann/darf das zum Glück auch, vom toleranten Umfeld her. Ich muss aber auch Vera recht geben; wo dieser Freiraum anderen auf die Füsse tritt, gehört er eingeschränkt! Ängstliche Menschen - allein wegen der Grösse unserer Hunde schon - gehören respektiert. Und Riesenhaufen - wir kennen sie alle - gehören aufgehoben.
Und weil so viele das nicht schnallen, gibt es halt immer mehr die zwingenden Gesetze dazu. Zum einschränkenden Nachteil unserer Hunde, die dann verstärkt zu dem werden, was wir doch so gar nicht gebrauchen können: Abwehrer! Insofern wäre der DTH dann doch ein gutes Beispiel; aber doch nicht für Do-Khyis, sondern dafür, was wir mit unseren Hunden machen. Leider...
LG
Marc