Re: Stubenreinheit

wir haben einen Landseerrüden der jetzt 16 Wochen alt ist.
Obwohl er sonst ein sehr pfiffiger und aufgeweckter kleiner Kerl ist, hat es doch etwas gebraucht bis er einigermaßen verstanden hat, das Pippi nicht in die Wohnung gehört. Erst seit so 10 Tagen meldet er sich und zeigt an, das er gerne nach draußen möchte. Trotzdem sind wir sehr aufmerksam und gehen nach jeder Aktivität sofort nach draußen.
D.h. nach dem Spielen, nach ausgiebigem Schmusen, wenn Besuch kommt oder geht, wenn einer von uns nach Hause kommt, wenn unser großer Rüde vom Spaziergang zurückkehrt und stürmisch begrüßt wird, nach dem Fressen, usw.
Bis vor einigen Tagen sind wir auch Nachts noch aufgestanden und haben Minos zum pinklen nach draußen in den Garten gebracht.
Nachts schlafen wir aber jetzt durch und auch tagsüber werden die Abstände größer.
Es ist auch oft so, das die kleinen Hunde außerhalb des Grundstückes so mit den fremden Eindrücken beschäftigt sind, das die "Geschäfte" ganz vergessen werden. Es ist sehr hilfreich, am Anfang für das Training zur Stubenreinheit eine ruhige Umgebung zu wählen. Schön ist der eigene Garten, die Ablenkung ist da meist am geringsten.
Gute Erfahrungen haben wir damit gemacht, das "kleine und große Geschäft" mit einem Wort zu belegen. Sobald unser Kleiner sich hinsetzt um was zu machen, sagen wir das entsprechende Kommando und verstärken mit einem Leckerchen.
Wir haben das erfolgreich bei unserem erwachsenen Rüden so gemacht, und auch unser kleiner Minos macht mit seinen 16 Wochen schon Pippi auf Kommando.
Du siehst, die ersten Wochen verbringt man mehr draußen an der frischen Luft, wie in der warmen Wohnung. Anstrengend aber sehr gesund. Du bist also nicht alleine und bei manchen Hunden dauert es halt was länger bis sie es gelernt haben und manche verstehen es sehr schnell.
Viel Spaß mit der kleinen Landseerdame und liebe Grüße senden
Brigitte, mit Zeus und Minos.






